An Geld kann man durch eine Hypothek kommen. Wer eine (weitgehend) schuldfreie Immobilie besitzt, kann diese mit einer Grundschuld belasten und so von einer Bank zinsgünstig Kredite bekommen. Hierbei ist der Zinssatz niedriger als bei einem Ratenkredit und liegt bei 2 bis 3 %. Als Kreditnehmer haftet man dabei mit dem Wert seiner Immobilie für dieses Darlehen.


Möchte man Kapital über ein Grundschulddarlehen beschaffen, so ist die Vorgehenswese identische zu der der Baufinanzierung. In der Regel wird kein Verwendungsnachweis für das Darlehen verlangt. Die Höhe des Kredits ist in erster Linie vom finanziellen Spielraum sowie dem Wert der Immobilie abhängig. Allgemein ist jedoch eine Kapitalbeschaffung bis zu 60 % von der Höhe der Immobilie möglich.
Vor der Beantragung eines Hypothekendarlehens ist es zunächst wichtig, sich einen Überblick über den eigenen finanziellen Spielraum zu beschaffen. So kann man abschätzen, welchen Betrag man dauerhaft für die Rückzahlung des Darlehens einplanen kann.
Der Beleihungslauf bestimmt die Kreditwürdigkeit und den Wert der Sicherheit. Er gibt an, wie hoch der Anteil des Darlehens am Objektwert ist. Die Konditionen sind umso besser, je geringer der Wert des Beleihungslaufs ist. Am besten ist es, wenn der geforderte Darlehensbetrag 60 % des Wertes der Sicherheit entspricht. Man muss jedoch auch eingetragene Grundschulden berücksichtigen. Dann wird der Darlehensbetrag verringert.


Der Zinssatz bei Annuitätendarlehen kann zwischen fünf und 30 Jahren Laufzeit haben. Rückgezahlt wird das Ganze durch die Tilgung. Je höher die Tilgung, desto schneller wird das Darlehen zurückgezahlt.