Die Rückzahlung eines Kredits erfolgt in der Regel in gleich bleibenden Monatsraten die über einen festgelegten Zeitraum regelmäßig zu entrichten sind. Diese Monatsraten enthalten sowohl die Kredittilgung, als auch die Zinsen und gegebenenfalls die auf die laufzeit des Kredits umgelegten Gebühren des Kreditinstitutes.

Die Zinsen für einen privaten Ratenkredit liegen üblicherweise höher als bei den Baufinanzierungen, meist aber niedriger als bei den Dispositionskrediten.

Bei den meisten Kreditinstituten wird eine einmalige so genannte Bearbeitungsgebühr von bis zu zwei Prozent der Kreditsumme gefordert.

Zusammen mit einem Ratenkreditvertrag wird oft auch eine so genannte Restschuld-versicherung angeboten und häufig auch abgeschlossen, die aber weitere Kosten für den Kredit verursacht.

Eine Restschuldversicherung deckt die Rückzahlung der Kreditraten bei Verlust des Einkommens, sei es durch plötzliche Arbeitslosigkeit oder eintretende Erwerbsunfähigkeit, ab. Sie ist eine besondere Form der (Risiko-)Lebensversicherung.

Hier muss man aber besonders die sehr unterschiedlichen Konditionen und Beiträge für eine derartige Versicherung beachten. Zudem ist diese Art der Besicherung des Kredits für die Bank und Direktbank gleich in zweierlei Hinsicht vorteilhaft, sowohl zum einen durch die Absicherung des herausgegebenen Kredits, als auch andererseits meist eine Provision für den Abschluss einer Restschuldversicherung durch das mit der Bank zusammen arbeitende Versicherungsunternehmen gezahlt wird.

Wenn der Kreditgeber vorschreibt, dass zwingend eine Restschuldversicherung abgeschlossen werden muss, so sind die Kosten für die Restschuldversicherung nach deutschem Recht in den effektiven Jahreszins einzubeziehen. Meistens ist der Abschluss der Versicherung aber nicht zwingend, kann jedoch bei der Bereitschaft des Kreditgebers, einen Kredit zu gewähren, eine wichtige Rolle spielen, ohne dass dies vertraglich in irgendeiner Form festgelegt ist.

Wegen der nicht unerheblichen Kosten für eine solche Versicherung kann diese die Gesamtkosten der Geldaufnahme bemerkbar beeinflussen.

Für eine Restschuldversicherung sind die Kosten teilweise deutlich höher als für vergleichbare Risikoversicherungen, wenn sie keine Überschussbeteiligung vorsehen. Ein Vorteil kann eventuell die fehlende Gesundheitsprüfung bei den Restschuldversicherungen sein, die den notwendigen einfachen und schnellen Vertragsabschluss ermöglicht. Meist sind aber Todesfälle aufgrund von bei Abschluss vorhandenen Vorerkrankungen von der Leistung ausgeschlossen. Der Schutz ist bei bestehenden Vorerkrankungen also unsicher.

Interessant ist auch der Forderungsrechtsschutz.

CFD Kontrakte